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Matriderm® - verringerte Wundkontraktion und Narbenbildung

Während der Wundheilung kommt es zunächst zu einer durch Myofibroblasten vermittelten Kontraktion des Wundgebietes. In einer späteren Phase des Heilungsprozesses wird diese Kontraktion durch Narbenbildung manifestiert und kann bei der Abheilung von Brandwunden sogar verstärkt werden.

In einem bereits abgeheilten Wundgebiet kann es hier zu einer deutlich überschießenden Produktion von Narbengewebe kommen, was letztlich über die hypertrophe Narbe zur Keloidbildung führen kann. Abgesehen von den kosmetischen Folgen resultieren aus derartigen narbigen Veränderungen häufig erhebliche Zugwirkungen auf das umliegende Gewebe, was im Bereich von Gelenken zu deutlichen Bewegungseinschränkungen führen kann. Bleiben die betroffenen Gelenke in ihrer Beweglichkeit langfristig eingeschränkt, führt dies im weiteren zu einer möglicherweise nicht unerheblichen Verkürzung von Beugemuskeln (Kontraktur).
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Ohne Dermis-Ersatz
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Behandelt mit synthetischem
Dermisersatz
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Mit MATRIDERM® behandelt
Vergleich der Ergebnisse mit unterschiedlichen Behandlungskonzepten in einem Wundmodell am Schweinerücken drei Monate postoperativ.

Mit einem langfristig erfolgreichen Behandlungskonzept muß die unkontrollierte Bildung von Narbengeweben im Verlauf der Wundheilung minimiert werden. MATRIDERM® baut Neodermis auf und verhindert übermäßige Wundkontraktion und Vernarbung.

Orientierung der Collagenbündel in der Haut

Aufnahmen mit Polarisationsmikroskop
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Normale Haut

Die Haut enthält ungerichtete Collagenbündel
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Ohne Dermis-Ersatz

Ungestützte Wundheilung führt zur Vernarbung mit der typischen Ausbildung paralell angeordneter Collagenfasern
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Mit MATRIDERM® behandelt

Locker verteiltes Collagen in mit MATRIDERM® regenerierter Haut, ähnelt Collagenverteilung in normaler Haut